GeoBewusstsein

Geometrie und Bewusstsein

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- Die Linie
- Der Raum     >>> mehr

 

 

Glossar

Das Wort „Bewusstsein“: 
Wie und in welcher Weise es hier in diesen Texten verwendet wird.
>siehe Glossar

 


Geomeditation

Die erste Bewegung
Die erste Bewegung aktiv

 

 

  

 


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Geometrie und Bewusstsein  II      Die Linie

Können Geometrie und Bewusstsein zusammen wirken?  

Wenn dem so ist: In welcher Weise wirken Geometrie und Bewusstsein zusammen, um Strukturen wie Raum und Zeit zu erzeugen.

Solche Fragen wollen wir in diesem Diskurs, so weit und so klar, wie es mit Worten und Zeichnungen möglich ist, beantworten.

Um diesen Fragen noch tiefer auf den Grund gehen zu können, werden sogenannte "Geomeditationen" hinzugefügt.  

 

 

Die Linie                          AnOA  28.02.2011

Einstimmung
Das erste Bild einer Linie
Eine aktivierte Linie

 

 

 

 

Einstimmung

Entsteht im Punkt der „alles“ verändernde Impuls, das in ihm schlummernde Potential in einen schöpferischen Ausdruck umzuwandeln, tritt im Punkt Wirkung auf.

Mit dieser „ersten Bewegung“ wird in demselben Moment der Punkt und der Punkt-Raum von „schöpferischer Wirkung“ berührt und all die Strukturen, die im Punkt und Punkt-Raum wirkungsfrei vorhanden gewesen sind, bergen in sich Wirkung – treten in Erscheinung.

In der Geometrie ist der Punkt eine noch nicht in Wirkung gebrachte Geometrie. Er ist dimensionslos (ohne Länge, Breite, Tiefe/Höhe). Die nächste Entwicklung ist eine Linie (Länge). Auf die Linie folgt eine Fläche (Länge, Breite). Mehrere Flächen erzeugen dreidimensionale Raumstrukturen.

Bei dieser ersten Bewegung, dem ersten Schöpfungsimpuls, entstehen im gleichen Augenblick; Linien, Flächen und Raum. Die gesamten geometrischen Strukturen, die für alle folgenden Schöpfungen notwendig sein werden, treten mit dieser ersten Bewegung vollständig in Erscheinung. Es ist in diesem „ersten Moment“ bereits alles vorhanden, was je benötigt wird.

Diese erste Bewegung ist ähnlich wie ein Urknall. Der gesamte Raum (und die Zeit) ist von einem Moment zum anderen erfüllt von schöpferischer Wirkung.

Dies ist für Menschen, die in einer linearen Entwicklungsentfaltung zu Hause sind, fast nicht nachvollziehbar. Was die Vorstellungskraft noch mehr strapazieren wird ist, diese geometrischen Strukturen sind in sich fraktal. Im Kleinsten, wie im Grössten wirken die gleichen Strukturen, und sie sind bereits vollständig vorhanden.

Darin entsteht das nächste, kaum zu beschreibende: Bereits in einer Linie, egal wie gross ihre Länge ist, zeigen sich die gesamten fraktalen Strukturen der Schöpfung.

Mit anderen Worten: Indem ich beginne aufzuzeigen was „Linie“ ist – beginne ich bis ins kleinste Detail hinein zu beschreiben was Schöpfung ist.

Wie mir dies gelingen soll – ist als Struktur bereits vorhanden – doch wie ich es umsetzen werde – dies entspricht dem, was schlussendlich Schöpfung ausmacht. Die Art des Bewusstseins, das einen Schöpfungsraum erfüllt, lässt die Nuancen entstehen. Die schöpferischen Strukturen sind immer dieselben, doch in welcher Weise, mit welchen Absichten und Vorstellungen sie berührt werden, wird den Fortgang der Schöpfung prägen.

Dies bedeutet: Mit exakt den gleichen geometrischen Vorgaben lassen sich unterschiedlichste Schöpfungsaspekte herausformen. So ist ein Universum, eine Galaxie, ein Sonnensystem, eine Erde, ein Mineral, eine Pflanze, ein Tier, ein Molekül, ein Atom – und ein sich selbst bewusster Mensch exakt in genau den gleichen Strukturen eingebettet. Für die Einen sind die Geometrien etwas grösser, für die Anderen sind sie unscheinbar klein. Doch die Strukturen sind genau dieselben.

Um diese Strukturen vor Augen führen zu können, dient in diesem Moment die Linie als Beispiel.

 

 

Geomeditation: Die erste Bewegung        Eine betrachtende Meditation

Das gesamte eigene Sein auf einen Punkt einstimmen.

Wirkungsfrei sein.

Eine „bewusste“ Absicht entstehen lassen.

Empfinden wie im Punkt Bewegung entsteht.

 

 

 

Das erste Bild einer Linie  

Linie, Goldener Schnitt, Phi, Geometrie

Alles was je notwendig sein wird ist vorhanden …

Aus Gründen der Anschaulichkeit ist das Folgende nicht gezeichnet:

Zwischen jedem Punkt auf dieser Linie sind die genau gleichen Linien-Strukturen vorhanden.

Zwischen den neu hinzukommenden Punkten sind wiederum die genau gleichen Linien-Strukturen vorhanden.

Und so fort, unendlich oft.

Die Strukturen in dieser Linien entstehen durch das Goldene Schnittverhältnis Phi = 1: 1.6180339...

Wie diese Goldenen Schnittstrukturen in einer Linie entstehen
ist
im Buch Vom ewig beginnenden Ende, Seite 76
oder in den Grundlagen Geometrie: Der Goldene Schnitt - Phi zufinden.

 

 

Geomeditation: Die erste Bewegung       Eine aktive Meditation  01.03.2011

Das gesamte eigene Sein auf einen Punkt einstimmen.
Wirkungsfrei sein.
Eine „bewusste“ Absicht entstehen lassen.
Empfinden wie im Punkt Bewegung entstehen will.
Einstimmen auf den eigenen Atem.
Mit dem Atem mitgehen.
Einatmen sein.
Ausatmen sein.
Den Atem mit dem Punkt in Beziehung bringen.
Ausatmen so tief und lang wie es geht.
Ein Moment innehalten.
Den Atembrennpunkt in den Punkt hinein legen.
In den Punkt hinein einatmen.
Ein Moment innehalten.
Ausatmen.
Den Raum mit dem Atem erfüllen.
Nachempfinden wie der Atem den Raum erfüllt,
wie er all die ruhenden Potentiale mit Bewegung, mit Kraft,
mit Energie, mit Bewusstsein erfüllt.
Konzentriert weiter ein- und ausatmen.
Den Atem einstimmen auf diesen Raum.
Mit welchen Empfindungen, Ideen, Absichten, Visionen wird dieser Raum erfüllt?
 
 
 
 
Eine aktivierte Linie

 
Phi-Linie aktiv, Goldener Schnitt

 
Der Raum ist erfüllt mit unendlich vielen Linien.
Jede einzelne Linie ist ein Träger und ein Mittler von Energie, Information = Bewusstsein.
Innerhalb jeder Linie geht Bewusstsein andauernd hin und her.
Das Goldene Verhältnis Phi: 1:1.618... erzeugt diese Dynamik.
Weitere Erläuterungen dazu siehe bei: Der Goldene Schnitt – Phi und im Buch: Vom ewig beginnenden Ende

 
Wie diese Bewegung in der Linie entsteht.
Wie lässt das Goldene Verhältnis diese Bewegung entstehen?
Dem gehen wir sukzessive auf den Grund.